Breitenfurt nur wenig von Hochwasserkatstrophe betroffen

Die am Mittwoch beginnende Umweltkatastrophe
mit dem Jahrhunderthochwasser in weiten Teilen Österreichs war
in Breitenfurt anfangs noch nicht bemerkbar. Nur die Freiwillige
Feuerwehr Breitenfurt war intensiv beim Katastropheneinsatz an
der Kamp beteiligt. Vor allem ihre Pumpen kamen rund um die Uhr
zum Einsatz und erwiesen sich als überaus nützlich.

Der heftige Regenfall am Sonntag den 11. August abends
bewirkte aber auch hier ein kurzes aber sehr schnell hereinbrechendes
Hochwasser. Im Gegensatz zum Hochwasser 1997, wo vor allem Breitenfurt-Ost
betroffen war, waren diesmal vor allem Bewohner Großhöniggrabens
die Leidtragenden. Schon in Hochroterd drangen, die urplötzlich
von den Anhöhen herab flutenden Wassermassen in einige Häuser
ein, konnten aber doch relativ schnell abfließen.

In Großhöniggraben traten aber die Bäche aus den Ufern und das
Wasser floß bald in einige Keller und selbst in die ebenerdigen
Wohnbereiche und richtete mehr oder weniger große Schäden an.
Auch die schnell vor Ort erscheinende Feuerwehr konnte gegen die
schnell dahinfließenden Wassermassen nur wenig ausrichten. Sandsäcke
vor Eingängen, Garagentoren u.ä. konnten aber in manchen Fällen
Schlimmeres verhindern. In Breitenfurt West und Breitenfurt Ost
gab es manchmal etwas Wasser in Kellern, aber nichts wirklich
Dramatisches. Glücklicherweise waren die heftigen Regenfälle bald
vorüber und die Situation entschärfte sich schon am späten Abend
wieder weit gehend.

Die Regenfälle am Dienstag sorgten nur mehr für wenige
Probleme. Nur in der Hengstlstraße (Großhöniggraben) trat der
Bach über die Ufer und machte einen Feuerwehreinsatz nötig. Insgesamt
ist Breitenfurt als glimpflich bei diesem sonst katastrophalen
Hochwasser davongekommen.

Von Hubert Schöny und Alfred
Ohswald
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