Großer Erfolg der Weihnachtsfeier der Volkstanzgruppe Breitenfurt
am 22. 12. im Gasthof Schöny
Wie jedes Jahr, wurde auch heuer von der Volkstanzgruppe
Breitenfurt ihre traditionelle öffentliche Weihnachtsfeier veranstaltet.
War es im vorigen Jahr schon ein großer Erfolg, reichte heuer
der Saal des Gasthofs Schöny kaum, um all den Besuchern Platz
zu bieten.
Zuerst wurden drei Weihnachtslieder von der großen
Kindergruppe gesungen und die Geschichte um die Entstehung des
Lieds "Stille Nacht" vorgelesen. Der Vortrag bekam den verdienten,
ausgiebigen Applaus und das nicht nur, weil viele Eltern der jungen
Stars im Publikum vertreten waren.
Nun kam der Höhepunkt: Ein von Mitgliedern der Volkstanzgruppe
gespieltes ländliches Theaterstück. In dem Zweiakter drehte sich
alles um die klassischen Verwirrungen und Verwechslungen in der
Liebe mit der üblichen, kräftigen Portion Humor. Beachtliche sieben
Rollen waren zu vergeben und wurden auch perfekt besetzt. Isabella
Dullnig als Hausherrin und Rosemarie Wyhlidal als Magd Traudl
spielten zwei der drei weiblichen Rollen. Die dritte, die resche
Reserl, spielte der "Riese" Bernhard Peter. Damit allein war jede
Erscheinung von "Reserl" auf der Bühne ein Lacherfolg. Was für
eine Frau. Dietmar Ulm spielte den gewitzten Großvater und konnte
auch zahlreiche Lacher verbuchen, was nicht nur seiner dankbaren
Rolle zu verdanken war. Kurt Bohatschek verkörperte den wohlhabenden
und heiratswilligen Bauern Altinger und Michael Beyer den begehrten
Heimkehrer aus der Fremde Mandi. Der alte Haudegen Markus Ulm
schließlich war ein ausgezeichneter Altbauer Harteiser. Hinter
den Kulissen sorgten Markus Ulm als Regisseur, Edith Ulm als Souffleuse
und Regina Wyhlidal als Maskenbildnerin für das Gelingen des Stücks.
War das Stück ohnehin, hauptsächlich wegen der wirklich
originellen Besetzung und der Leistung der Laienschauspieler,
ein überwältigender Erfolg beim Publikum, so sorgten die wenigen,
charmant überspielten aber doch erkennbaren "Hänger" erst recht
für zusätzliche Unterhaltung. Nicht übertrieben eingesetzte Anspielungen
auf bekannte Breitenfurter waren dann das Tüpfelchen auf dem "i".
Man kann der Volkstanzgruppe nur zu diesem bemerkenswerten
Erfolg gratulieren und ihr für die Mühe danken. Kämpfte sie vor
einigen Jahren noch um ihr Weiterbestehen, kann sie jetzt, nicht
zuletzt wegen der Gründung der Kindergruppe, zuversichtlich in
die Zukunft sehen. Ohne den Einsatz der doch relativ kleinen Gruppe
der aktiven Erwachsenen wäre es aber nicht möglich gewesen. Erst
recht nicht, solche doch recht zeitaufwendigen Veranstaltungen
zustande zu bringen.
Von Alfred
Ohswald
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