Breitenfurt - News
22. Dezember 2002


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Großer Erfolg der Weihnachtsfeier der Volkstanzgruppe Breitenfurt am 22. 12. im Gasthof Schöny

  Wie jedes Jahr, wurde auch heuer von der Volkstanzgruppe Breitenfurt ihre traditionelle öffentliche Weihnachtsfeier veranstaltet. War es im vorigen Jahr schon ein großer Erfolg, reichte heuer der Saal des Gasthofs Schöny kaum, um all den Besuchern Platz zu bieten.

  Zuerst wurden drei Weihnachtslieder von der großen Kindergruppe gesungen und die Geschichte um die Entstehung des Lieds "Stille Nacht" vorgelesen. Der Vortrag bekam den verdienten, ausgiebigen Applaus und das nicht nur, weil viele Eltern der jungen Stars im Publikum vertreten waren.

  Nun kam der Höhepunkt: Ein von Mitgliedern der Volkstanzgruppe gespieltes ländliches Theaterstück. In dem Zweiakter drehte sich alles um die klassischen Verwirrungen und Verwechslungen in der Liebe mit der üblichen, kräftigen Portion Humor. Beachtliche sieben Rollen waren zu vergeben und wurden auch perfekt besetzt. Isabella Dullnig als Hausherrin und Rosemarie Wyhlidal als Magd Traudl spielten zwei der drei weiblichen Rollen. Die dritte, die resche Reserl, spielte der "Riese" Bernhard Peter. Damit allein war jede Erscheinung von "Reserl" auf der Bühne ein Lacherfolg. Was für eine Frau. Dietmar Ulm spielte den gewitzten Großvater und konnte auch zahlreiche Lacher verbuchen, was nicht nur seiner dankbaren Rolle zu verdanken war. Kurt Bohatschek verkörperte den wohlhabenden und heiratswilligen Bauern Altinger und Michael Beyer den begehrten Heimkehrer aus der Fremde Mandi. Der alte Haudegen Markus Ulm schließlich war ein ausgezeichneter Altbauer Harteiser. Hinter den Kulissen sorgten Markus Ulm als Regisseur, Edith Ulm als Souffleuse und Regina Wyhlidal als Maskenbildnerin für das Gelingen des Stücks.

  War das Stück ohnehin, hauptsächlich wegen der wirklich originellen Besetzung und der Leistung der Laienschauspieler, ein überwältigender Erfolg beim Publikum, so sorgten die wenigen, charmant überspielten aber doch erkennbaren "Hänger" erst recht für zusätzliche Unterhaltung. Nicht übertrieben eingesetzte Anspielungen auf bekannte Breitenfurter waren dann das Tüpfelchen auf dem "i".

  Man kann der Volkstanzgruppe nur zu diesem bemerkenswerten Erfolg gratulieren und ihr für die Mühe danken. Kämpfte sie vor einigen Jahren noch um ihr Weiterbestehen, kann sie jetzt, nicht zuletzt wegen der Gründung der Kindergruppe, zuversichtlich in die Zukunft sehen. Ohne den Einsatz der doch relativ kleinen Gruppe der aktiven Erwachsenen wäre es aber nicht möglich gewesen. Erst recht nicht, solche doch recht zeitaufwendigen Veranstaltungen zustande zu bringen.

Von Alfred Ohswald