Ameisenrebellion im Zeichentrick
Antz
DreamWorks
1998
DVD
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EUR 22,99
Regie: Eric Darnell und Tim Johnson
Musik: Harry Gregson-Williams und John Powell
Die Arbeiterameise Z steckt in einer Sinnkrise,
die sich erst bessert, als er eine weibliche Ameise in der Bar
kennenlernt. Doch dann erfährt er, daß es sich um die Prinzessin
des Ameisenstaates handelt und er keine Chance hat sie wiederzusehen.
Zur gleichen Zeit plant der General der Kolonie einen
Putsch gegen die Königin. Um die zu ihr loyalen Truppen loszuwerden,
schickt er sie in einen selbstmörderischen Angriff gegen eine
Termitenkolonie. Z hat einen engen Freund unter den Soldaten,
mit dem er für einen Tag den Platz tauscht, um die Prinzessin
noch mal zu Gesicht zu bekommen. Dadurch gerät er in den fatalen
Angriff und überlebt ihn durch unwahrscheinliches Glück als Einziger.
Zurück in der Kolonie wird er als Held gefeiert und
der Königin vorgestellt. Dabei kommt der Barbesuch der Prinzessin
ans Licht und er soll verhaftet werden. Er schnappt sich in höchster
Not die Prinzessin als Geisel und wird durch ein Ungeschick ins
Freie befördert. Verfolgende Soldaten und eine gerade zu diesem
Zeitpunkt hereinbrechende Katastrophe vertreiben ihn noch weiter
weg. Die Prinzessin ist bei ihm und will zurück, doch er beschließt,
nach dem sagenhaften Insektopia zu suchen, von dem er einmal von
einem betrunkenen Barbesucher gehört hat.
Der kurz vor dem Diseneyfilm "Das große Krabbeln"
erschienene Film hat eine ähnliche Thematik und ist auch ein mittels
Computern hergestellter Animationsfilm. "Antz" ist von der Handlung
etwas mehr für ein erwachsenes Publikum geeignet, obwohl er durchaus
noch für Kinder empfehlenswert ist, wenn man nicht relativ strenge
Maßstäbe vorgibt. Er ist auch etwas komplexer als der Disneyfilm,
sowohl was die Handlung als auch die Protagonisten betrifft. Die
grafische Qualität ist ungefähr vergleichbar. Zumindest ein animierte
Ameise hat einen Schauspieler als Vorbild. Der Soldatenfreund
der Hauptfigur hat eindeutige Ähnlichkeiten mit Silvester Stallone.
Der Film ist also ein gelungenes Stück Familienkino und hat dabei
auch durchaus den erwachsenen Zuschauern gute Unterhaltung zu
bieten.
Von Alfred Ohswald
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