Ein teuflischer Al Pacino
Im Auftrag des Teufels
The Devil's Advocat
USA, 1997
DVD
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Regency, 1999, 138 Minuten, Code 2, Dolby Digital
Regie: Taylor Hackford
Produzenten: Aaron Milchan, Arnold Kopelson, Anne Kopelson
für Regency Enterprises / Kopelson Entertainment
Drehbuch: Jonathan Lemkin, Tony Gilroy
Vorlage: Roman "Im Auftrag des Teufels" von Andrew Neiderman
Musik: James Newton Howard
Kamera: Andrzej Bartkowiak
Ausstattung: Bruno Rubeo
Schnitt: Mark Warner
Kostüme: Judianna Makovsky
Darsteller: Keanu Reeves (Kevin Lomax), Al Pacino (John
Milton), Charlize Theron (Mary Ann Lomax), Jeffrey Jones (Eddie
Barzoon), Judith Ivey (Mrs. Lomax), Connie Nielsen (Christabella),
Craig T. Nelson (Alexander Cullen), Tamara Tunie (Jackie Heath),
Ruben Santiago-Hudson (Leamon Heath), Debra Monk (Pam Garrety)
Der junge erfolgreiche Anwalt Kevin Lomax merkt mitten
in einer Verhandlung, dass sein Klient schuldig ist. Irritiert
beantragt er eine Unterbrechung und sucht die Toiletten auf um
einen klaren Kopf zu bekommen und zu entscheiden, was er jetzt
tun soll. Er entschließt sich schließlich, seinen Klienten trotz
besseren Wissens rauszuhauen und es gelingt ihm dann auch.
Als er mit Freunden den Erfolg feiert, bekommt er
ein lukratives Angebot in New York. Er fährt mit seiner Frau hin,
um es sich anzusehen und bekommt die Chance, in einer großen und
mächtigen Anwaltskanzlei einen wichtigen Posten zu bekommen. Begeistert
nimmt er an uns schlägt sich auch wacker. Seine Frau und er finden
plötzlich mitten in einer reichen und dekadenten Clique wieder
und es gefällt ihnen. Doch langsam beginnen sich negative Auswirkungen
zu zeigen. Vor allem seine Frau scheint den Druck nicht standzuhalten
und der Boss der Kanzlei scheint auch ein sehr ungewöhnlicher
Mann zu sein ...
Ein gut gelungener Thriller, der die Spannung langsam
und nicht ungeschickt steigert. Lange Zeit passiert kaum etwas
wirklich Außergewöhnliches und dann tauchen die ersten Anzeichen
auch erst spärlich auf, um dann am Schluss in einen wüsten Showdown
zu enden. Al Pacino bekommt auch einmal die Gelegenheit, den Teufel
persönlich zu spielen, was er solide, aber nicht überragend macht.
An das irgendwie vergleichbare "Angel Heard" kommt "Im Auftrag
des Teufels" nicht heran, aber er ist auch keineswegs eine Endtäuschung.
Die DVD bietet ein wenig Zusatzmaterial, aber nichts Bemerkenswertes.
Von Alfred Ohswald
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